Mit der Funktion Verdichten, welche Sie über Dienstprogramme → Stammdaten → Bearbeiten → Verdichten erreichen, werden die Datenbankstrukturen reorganisiert und komprimiert. Zusätzlich werden sämtliche Indizes der Datenbanken neu aufgebaut.
Das Verdichten darf grundsätzlich nur von einem Arbeitsplatz aus gestartet werden. Wir empfehlen, die Funktion direkt auf dem Localhost, also auf dem System mit der dbFakt Hauptinstallation, durchzuführen.
In aktuellen Versionen prüft die Software automatisch, ob sich noch weitere Benutzer in der Anwendung befinden. Für Kunden mit größeren Automatisierungslösungen oder aktiven Aufgabenplanungen gilt zusätzlich, dass diese Prozesse vor dem Verdichten beendet werden müssen.
Ebenso müssen externe Programme oder Dienste, die auf unsere Datenbanken zugreifen, vorab gestoppt werden. Dazu zählen beispielsweise:
- Moinlog
- KI Proxy
- Shop Proxy
- weitere Fremdsoftware mit Datenbankzugriff (Shoptool, ODBC Datenbankzugriffe)
Erst wenn keine weiteren Zugriffe mehr auf die Datenbanken erfolgen, sollte das Verdichten gestartet werden.
Je nach Umfang der Datenbanken kann der Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Task darf währenddessen nicht abgebrochen werden. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine entsprechende Bestätigungsmeldung.
Sollten während des Verdichtens Fehlermeldungen erscheinen, dass auf Tabellen nicht zugegriffen werden kann, deutet dies darauf hin, dass:
- die Software noch an einem anderen Arbeitsplatz geöffnet ist,
- ein Benutzer dbFakt erneut gestartet hat,
- oder weiterhin externe Programme auf die Datenbanken zugreifen.
Beenden Sie in diesem Fall alle entsprechenden Zugriffe und starten Sie das Verdichten anschließend erneut.